Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 1.104 mal aufgerufen
 Ein Schuss der um die Welt geht!
Seydlitz Offline




Beiträge: 1.234

30.10.2009 22:26
RE: Kapitel VI „Der Irokesenkrieg“ Thread geschlossen

Kapitel VI „Der Irokesenkrieg“

Durch Einwanderung nahm die Bevölkerungszahl stetig zu und der Druck der neuen Siedler in Richtung Westen wuchs. Zwar konnten die meisten Einwanderer in die kürzlich eroberten gebiete der Cherokee zunächst umgeleitet werden, doch das heiße Klima hatte zum Teil furchtbare Opfer und viele Siedler zogen es vor weiter nördlich nach Land zu suchen.

Wir schickten eine Delegation zu den Stammesrat der Irokesen und wollten ihnen Land abkaufen, doch der Irokesenhäuptling „Red Logan“ lehnte es ab mit dem Hinweis, dass man nichts verkaufen könne was dem Menschen nicht gehöre. Auf die Frage, ob er denn bereit sei Siedler bei sich aufzunehmen kam ebenfalls eine Ablehnung.
Enttäuscht zog unsere Delegation wieder ab und berichtete der Regierung und diese informierte den Kongress.

„Wenn sie uns es nicht freiwillig geben wollen, dann nehmen wir es uns von den Wilden und zur Hölle mit ihnen!“ Diese radikale Äußerung von Thomas Jefferson bekam immer mehr Anhänger im Kongress und auch der Senat fing an zu schwanken. Präsident Adams stand mächtig unter Druck, doch sein Außenminister Paul Stevens konnte wieder Ruhe in den Senat bringen:

„Gentlemen, sie wollen dass wir die Irokesen überfallen und uns nehmen was wir möchten? Ihnen ist klar, dass dieses Krieg mit den Irokesen bedeutet?“
„Na und, die machen wir mit Leichtigkeit fertig, so wie schon im Freiheitskrieg!“ schrie ein Abgeordneter aus Maine von hinten und erntete Applaus!
„Sicher Sir,…“ antworte Paul Stevens. „Unsere Armee ist sicherlich stärker als die Kriegerscharen der Irokesen und ich habe keine Zweifel in die Fähigkeiten unserer Soldaten. Doch Sir, ist ihnen die Bündnislage bekannt?“
Ein allgemeines Gemurmel begann und fragende Blicke einiger erreichten Paul Stevens auf dem Podium, andere begriffen sofort was er meinte und nickten ihm zustimmend zu.
„Gentlemen, wir können die Irokesen an sich leicht schlagen, auch wenn der Krieg hart sein wird, aber sie vergessen, dass die Irokesennation mit Großbritannien verbündet ist und unser Verhältnis zum König Georg V. ist sicherlich nicht so gut, dass er hier tatenlos zusehen wird!“
Nachdem wieder Ruhe im Kongress eintrat, versuchte man eine andere Lösung zu finden. Einige Abgeordnete waren für eine Eroberung von Texas, andere wollten Louisiana den Franzosen abkaufen und wieder andere wollten den Briten Land abkaufen. Die Option Louisiana zu kaufen erübrigte sich schnell, weil Mexiko es eroberte! Der Gedanke des Krieges mit Mexiko nahm daher schnell konkretere Forderungen an ….

Alle Überlegungen und Diskussionen wurden aber schnell von den Ereignissen überholt! Die Irokesen fielen in den Staat New York ein und brandschatzen viele Siedlungen. Diese Kriegserklärung der Irokesen kam völlig überraschend und der Kampfwille in Philadelphia den Wilden dafür den Garaus zu machen war unermesslich!
Eine Sorge plagten jedoch alle nach den ersten Emotionen: Was wird Großbritannien machen?
Die diplomatischen Kuriere ritten ihre Pferde kaputt und es wurde schnell klar, dass sich Großbritannien aus diesem Krieg raushalten wird. Die Briten waren in Europa und in Indien gebunden und auch wenn die Irokesen ihre Verbündeten waren, so geschah dieser Angriff nicht mit ihrer Genehmigung.

Alles zitterte als die offizielle Kriegserklärung der Irokesen übermittelt wurde:




Die Briten halten sich raus!

Präsident Adams berief sein Kabinett und den Generalstab ein und hatte eine sorgenvolle Frage an den Generalstabschef General Morgan:

„Sir, können sie unsere Grenzen schützen und die Irokesen zurückschlagen?“

General Morgan erhob sich und ging schweigend zum Kamin, nahm ein Stück verbranntes Holz und ging zur riesigen Karte an der Wand. Schweigend markierte er Albany, Boston, Philadelphia und Kentucky mit einem kleinen Kreis. Dann drehte er sich um schaute in die Runde der ihn ansehenden Minister und dann schaute er ernst auf Präsident Adams und sagte:

„Mr. President, wir haben den Krieg mit den Irokesen schon lange erwartet! Ich gedenke nichts und niemanden zu verteidigen entlang der 3.000 Meilen langen Grenze!“

Ein erstauntes Murmeln ging durch die Runde und alle schauten den wie eine Statue stehenden General an. Präsident Adams setzte zu einer Frage an „Sir, aber …“ und wurde schroff von General Morgan unterbrochen als er die Hand hob!

„Gentlemen, ich werde die Irokesen angreifen und in wenigen Monaten vernichten, aber ich werde nicht einen Soldaten dafür opfern, sinnlos eine Grenze zu verteidigen, die nicht zu verteidigen ist. Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit Gentlemen!“
Er drehte sich wieder zur Karte und fing mit dem Rücken zu den anderen an den plan kurz und knapp zu erläutern:
„Die 2. Armee wird sich bei Albany versammeln indem die Kontingente aus Boston unter Zurücklassung kleiner Teile als Reserve abziehen. Ich erwarte hier nördlich von Albany den Hauptstoß des Feindes und die meisten Überfälle. Die 3. Armee in Philadelphia wird die Appalachen überqueren und im direkten Angriff Red Logan vernichten. Gleichzeitig rückt das 2. Armeekorps aus Albany in Richtung Westen und wird den versammelten Haufen an Irokesen angreifen und vernichten. Die 4. Armee in Kaintucky wird an die Grenze zum oberen Louisiana vorverlegt und die Forts Shefield, Prince of Wales und Fort George werden von Männern der Miliz bemannt werden.
Nach der Eroberung des Irokesen Territoriums und von Alginquin werden wir einen Zangenangriff auf Michigan Upper Louisiana vornehmen. Die 2. und 3. Armee wird nach Auffüllung von Verlusten auf Michigan vorrücken und die 4. Armee rückt gleichzeitig auf Upper Louisiana vor.
Gentlemen, ich kann ihre Skepsis spüren aber Zeit ist hier alles und das entscheidende Element. Einen langwierigen Krieg mit den Wilden können wir uns nicht leisten, sonst juckt den Rotröcken doch auf einmal das Fell, wenn wir Schwäche zeigen. Wir müssen hart, erbarmungslos und schnell zuschlagen und den Krieg mit einer vollständigen Vernichtung des Feindes beenden, noch bevor Nachrichten aus Quebec nach London gehen, dort Entscheidungen gefällt werden und Nachrichten wieder nach Quebec zurückgehen.“

Es herrschte Totenstille im Amtszimmer des Präsidenten und alle schauten ungläubig auf die Karte mit den Markierungen des Generals. Präsident Adams fragte den General „Und wenn uns die Irokesen trotzen auch angreifen?“
General Morgan schaute ihn an und antwortete „Mr President, sie befürchten einen Angriff des Feindes und wollen das ich diesen verteidigend abwehre? Was denken Sie Sir, wird der Feind tun wenn ich ihn angreife? Er wird seine Hauptstädte schützen wollen vor meinem Angriff und genau deswegen wird es wenn überhaupt nur Angriffe des Feindes geben, welche die Heimatmiliz mit Leichtigkeit alleine abwehren kann“.

Auch wenn die Skepsis im Kabinett überwog wurde der Plan von General Morgan abgesegnet und es begannen sofort die Vorbereitungen und die Befehle wurden übermittelt.

Den Anfang machte die 3. Armee aus Philadelphia als sie in die Wildnis der Appalachen vordrang. Urplötzlich stieß ihre Vorhut auf einen kleinen Verband der Irokesen, welcher schnell vernichtet wurde. Fast gleichzeitig rückte die 2. Armee nach ihrer Vereinigung in Albany auf ihr Angriffsziel vor. General Morgan hatte Recht. General Tully und seine 2. Armee wurde heftig von Irokesen angegriffen. Doch General Tully war ein Veteran der Grenzkriege und hatte Nerven wie Stahlseile. Die Schlacht wurde mehr als souverän von ihm gewonnen


Replay zu dieser Schlacht:
US vs Irokesen 01.empire_replay

General Virgo und die 3. Armee gerieten bei ihrem weiteren Vormarsch in einen Hinterhalt der Irokesen und es kam zu einer schweren und auch verlustreichen Schlacht, welche nur dank der eisenharten Führung von General Virgo gewonnen wurde


Replay zu dieser Schlacht:
US vs Irokesen 02.empire_replay

Schon wurden in Philadelphia Befürchtungen laut, die Aktion könnte scheitern, insbesondere nachdem die Verlustlisten von General Virgo eintrafen. General Morgan fluchte in seinem Stab als er die Befürchtungen zu Ohr bekam und rief aus „Diese verdammten Politiker! Da gibt es das erste Blut und sie scheißen sich in die Hosen. Es ist fast wie nach Guilford Courthouse als General Greene verlor und trotzdem Cornwallis nach Yorktown trieb! Hier gab es einen erbittert erfochtenen Sieg und die Frackträger scheißen sich wieder in denselbigen!“

General Morgan organisierte wie ein Schachspieler um und schickte General Vigro frisch rekrutierte Einheiten zur Verstärkung. General Vigro selber organisierte seine Armee um indem er angeschlagene Einheiten zusammenführte und mit den Verstärkungen zusammen war er schnell wieder schlagkräftig. General Tully rückte zu ihm auf und als beide Armeen zusammen waren, da wurden die Angriffsziele geändert. General Tully griff nun Fort Niagara und General Vigro Cayuga.
Beide Orte wurden schnell eingenommen.


Replay zu dieser Schlacht:
US vs Irokesen 03.empire_replay

Nach der Einnahme der Hälfte des Irokesengebietes wollten die ersten Männer schon feiern, doch sie Korken blieben in den Flaschen. Ein Blick jenseits der Grenze gen Neu Kanada zeigte erhebliche Truppenbewegungen der Briten. Auch im Süden marschierte eine Armee der Mexikaner bedrohlich entlang der Grenze zu Florida und dem Cherokee Territorium. Wollten beide hier die Gunst die Stunde nutzen?

General Morgan beriet sich unter 6 Augen mit Präsident Adams und Außenminister Stevens und man entschied, dass die 1. US Army –eigentlich das 1. US Marinecorps + Armeeeinheiten- von Island abberufen und nach Florida geschickt werden soll unter Zurücklassung der Continental Infanterie als Garnison, welche durch Milizeinheiten vor Ort verstärkt werden, falls die Preußen eine Landung versuchen sollten.
Der Krieg gegen die Marathen entwickelte sich derweil mehr als günstig. Die verbündeten Kolumbianer eroberten Guatemala und danach zogen die letzten Schiffe der Marathen ab. Die US Navy konnte nun offensiv gegen den Feind vorgehen und schnitt Preußens Seewege vollständig ab. Auch eine Expeditionsflotte wurde losgeschickt um hier die Situation auf dem indischen Kontinent zu erforschen und wie es um die reichen Handelsplätze in der Südsee steht.
In Boston wurde derweil ein weiteres Marinecorps aufgestellt dieses griff eine verbliebene Gruppe der Irokesen an und vernichtete sie in Maine. Nachdem es seine volle Sollstärke erreicht hatte, wurde es in Boston und Maine stationiert. General Morgan gab seine Zustimmung zur Aufstellung eines weiteren Armeekorps und dieses wurde in Albany stationiert. Sollten die Briten gedenken hier einen schwachen Gegner vorzufinden wenn sie angreifen wollten, so werden sie sich wundern. Da aber rund 3 britische Armeekorps ausgemacht wurden, musste General Morgan seinen weiteren Angriffsplan gegen die Irokesen ändern. Lediglich die 2. Armee unter General Tully rückte gegen Michigan vor und nahm es allerdings spielend ein. Die Irokesen kamen nicht zur Ruhe und sammelten ihre letzten Verbände, sofern nicht über die Grenze auf britische gebiet entkommen, rund um Fort de Chartres in Upper Louisiana.

General Hargreaves erhielt aus Philadelphia seine Angreifffsbefehle und als er auf die feindliche Hauptstadt vorrückte, wurde er in eine blutige Flussschlacht verwickelt, welche er nur dank der Härte seiner Continental Infanterie gewann.


Replay zu dieser Schlacht:
US cs. Irokesen 05.empire_replay

Der darauf folgende angriff und die Eroberung von Fort de Chartres und somit die Vernichtung der Irokesen war nur noch Formsache.

Die Freude über diesen grandiosen Feldzug war riesig, aber leider konnte Präsident Adams diese Freude nicht in Wählerstimmen ummünzen bei der Wahl im Herbst des Jahres. Thomas Jefferson gewann die Wahl klar und Analysen zeigten, dass es unter anderem der Unwille von Präsident Adams gegen einen Krieg mit den Irokesen war, welche die Wahl entschied. Hinzu kam noch, dass er in den Augen vieler schändlicherweise ein Friedensangebot der Preußen akzeptierte:




Als Thomas Jefferson vor dem Capitol vereidigt wurde und sein Kabinett einzog, da spürte ganz Philadelphia, ja da spürte das ganze land, das ein wahrer Wechsel stattgefunden hat.

Nach wenigen Monaten im Amt machte Jefferson Nägel mit Köpfen und zeigte, nachdem er Unsummen in den Aufbau und in die Infrastruktur des Landes gesteckt hatte, dass die USA auch militärisch aus dem Kinderzimmer ausgezogen waren.
Der mexikanische Gesandte in Philadelphia merkte schnell, dass sich der Wind gedreht hat. Nachdem er wochenlang vergeblich ersucht hatte den neuen Außenminister Patrick Hays zu sprechen und immer mit offensichtlich fadenscheidigen Ausreden abgespeist wurde, erhielt er urplötzlich eine Vorladung zu Präsident Jefferson.
Emilio Vazques war mit seinen 50 Jahren und mit spanischen Blut ein stolzer Mann. So ein Affront hatte er noch nicht erlebt! Er, der Repräsentant Mexikos wird vorgeladen!
Als er das Amtszimmer von Präsident Jefferson betrat, da glich es eher einem Bienenstock. Vizepräsident Andrew Jackson hatte sogar nicht mal den Anstand vernünftige Kleidung zu tragen und sah aus wie ein Pelzjäger aus dem Hinterland in seinem ledernen Jagdshirt!
Nachdem ihn der Diener angekündigt hatte, durfte er noch fast 5 Minuten warten, bevor sich Präsident Jefferson zu ihm drehte und ihn kalt begrüßte.
„Ah Senor Vazques! Kommen sie doch ml bitte her mein lieber!“ …. Und er zeigte auf einen Arbeitstisch mit ausgebreiteten Karten.
„Senor, können sie mir bitte erklären welche Absichten Mexiko hat, wenn sie hier mit Verbänden entlang unserer Grenze marschieren?“
Vazques blickte den Präsidenten an und sagte „Senor, wenn sie mir verraten war ihre Marines an unserer Grenze tun, dann kann ich sie sicherlich aufklären!“
„Sicher mein Bester, sie wurden im Rahmen unseres Krieges mit den Irokesen dahin verlegt, weil ihr Land hier anfing Truppen zu versammeln. Jetzt wo sie einmal da sind, da haben sie nun ihren Stützpunkt dort.“
Vazques schüttelte mit den Kopf und sagte „Dieser Krieg ist doch lange vorbei, haben sie nichts besseres zu tun mit ihren Marines?“
„Nun ja, da gibt es so eine doch erstaunlich starke mexikanische Flotte welche vor ihrer und unserer Küste umherfährt Senor. Das gefällt mir ganz und gar nicht!“
„Aber Senor, auch wir müssen unsere Seewege schützen und Mexiko ist ein stolzes Land!“ antwortete Vazques entrüstet….
Präsident Jefferson blickte ihn an und lächelte und kalt lächelnd antwortete er „Schützen? Vor wem oder was? Mexiko ist mit niemanden im Krieg oder ist unsere Brigg „Carter“ für sie eine so ernsthafte Bedrohung, dass sie mit einer 8 Schiffe starken Flotte umherfahren müssen?“

Vazques merkte, dass er in eine Falle gelaufen war und versuchte vom Thema abzulenken in dem er sich über das zugewiesene Gebäude für die mexikanische Botschaft beschwerte. Jefferson sagte eiskalt „Senor, über Baufragen bitte ich sie mit Minister Paine zu sprechen! Er wird sicherlich ein offenes Ohr für sie haben. Senor, ich verlange von ihnen ihrer Regierung mitzuteilen, dass wir unverzüglich eine Einstellung der bedrohlichen Truppen- und Flottenbewegungen verlangen. Wir könnten dieses leicht als einen kriegerischen Akt missverstehen und sie wissen wie leicht man einen Marsch von A nach B mit einem Angriff verwechseln kann, wenn dieses entlang ihres Vorgartens geschieht! Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag Senor!“

Emilio Vazques war nich nie so demütigend abserviert worden wie in diesen 10 Minuten. Wortlos aber mit hoch rotem Kopf verließ er das Oval Office und schickte einen Kurier nach Mexiko City mit den Forderungen. Als 5 Wochen später die Antwort in Philadelphia eintraf, bat er um Audienz beim Präsidenten. Als er das Oval Office betrat fand er jedoch nur Vizepräsident Jackson und einige Staatssekretäre vor.
„Wo ist Präsident Jefferson?“ fragte Vazques. „Er ist nicht pässlich wurde ihm gesagt und man bat ihn Platz zu nehmen, was Emilio Vazques aber ablehnte.
„Nun gut“ antwortete er. „ich habe Nachrichten aus Mexiko City bezüglich der Forderung von Präsident Jefferson.“ Vizepräsident Jackson machte eine Handbewegung mit der er zu verstehen gab, dass Vazques fortfahren soll.
„Senor, meine Regierung verlangt, dass die USA erst ihre Marines abziehen muss um den Friedenswillen zu beweisen. Erst dann wird meine Regierung ihre Truppen nach New Orleans zurückziehen und die Flotte verkleinern!“

Jackson, ein ruhiger Mann ließ sich einen Kaffe bringen und fragte Vazques ob er auch einen möchte, was dieser ablehnte. Elendig lange rührte Jackson den Löffel in der Tasse bis Vazques heißes Temperament durchschlug und er fordernd fragte „Senor, was soll ich meiner Regierung als Antwort übermitteln?“

Jackson stand nun bedächtig auf und ging zu einer Karte an der Wand. „Senor, ihre Einheiten trampeln beinahe meine Rosen im Vorgarten platt und dann verlangen sie von mir, dass ich den Wachhund an die Leine nehme, damit er sie nicht beißt wenn sie es tun….“
Vazques wollte das Wort erheben doch Jackson unterbrach ihn „Senor, jetzt rede ich!“ ….
„Sie wären also bereit ihre Truppen nach New Orleans zurückzuziehen in dem Fall?“ … dabei glitt Jackson demonstrativ von der Grenze das sehr kurze Stück bis New Orleans hin und zurück… „ich soll aber meinen Hund dafür ins Haus nehmen als Gegenleistung“ ….. „Senor, ich hoffe sie spaßen nicht, denn diese Forderung von Ihnen ist nahezu eine Kriegserklärung!“
Wieder wollte Vazques das Wort erheben und wurde zurechtgewiesen. „Übermitteln Sie ihrer Regierung, dass sie 2 Monate Zeit hat ihre Truppen und Schiffe abzuziehen unzwar bis zu diesem Punkt. In New Orleans gestatten wir nur eine Garnison von 3 Einheiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung!“
Vazques, kurz davor zu explodieren fragte „ist das auch die Ansicht von Präsident Jefferson?“
Jackson wurde daraufhin zornig und sagte „Senor, sie sprechen mit dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten! Wenn Jefferson spricht, dann spricht er auch was ich sprechen würde! Wenn ich spreche, dann spreche ich auch im Namen von Präsident Jefferson! Guten tag mein Herr!

Nach 2 Monaten zeigte sich, dass die Mexikaner zwar die Truppen nach New Orleans zurückgezogen hatten, allerdings streiften nun kleine Einheiten entlang der Grenze zum Cherokeegebiet umher. Von einen Rückzug wie verlangt konnte keine Rede sein, zumal die Flotte Mexikos nach wie vor an der Küste lag.
Präsident Jefferson bestellte daraufhin den Emilio Vazques ins Oval Office. Als Vazques den Raum betrat war das gesammte Kabinett versammelt und wartete auf ihn.
Nach der förmlichen Begrüßung sprach Jefferson:

„Senor, ich habe Ihnen mitzuteilen, dass sich die USA und Mexiko seit 12 Stunden im Kriegszustand befinden!“

„Präsident Jefferson, dieser Schritt wird ihnen noch Leid tun, denn Sie greifen ein unschuldiges Land an! Ich habe ihnen mitzuteilen, dass unsere Armee in New Orleans den Angriff Ihrer Marines bereits erwartet.

Jefferson lächelte und sagte „nicht erwartet, sondern erwartete! Wir haben bereits New Orleans eingenommen Senor!“


Replay zu dieser Schlacht:
US v Mexiko 01.empire_replay

Vazques nahm das offizielle Dokument und machte sich wütend auf den Heimweg nach Mexiko ….



Mitglied im DMUC Entwicklerteam als Betatester und Ratgeber!
Mitglied bei Garde du Corps Entwicklerteam!

:)

 Sprung  
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen