Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 436 mal aufgerufen
 Ein Schuss der um die Welt geht!
Seydlitz Offline




Beiträge: 1.234

24.10.2009 12:01
RE: Kapitel V - Seekrieg Thread geschlossen

Kapitel V

Der Seekrieg entwickelte sich nun langsam zu der Achillesferse des amerikanischen Haushaltes. Nachdem alle Verluste der Armee ausgeglichen waren und auch ausreichende Einheiten der Miliz zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung aufgestellt waren, fokussierte sich das Augenmerk auf die Seekriegsführung.

In der Karibik wurden Schiffe der Mexikaner bereits beim Auslaufen abgefangen und vernichtet, aber die Preußen entwickelten sich zu einer Plage auf See.
Hinzu kommt die Tatsache, dass sich hier Holland und Frankreich gegenseitig heftig bekriegen und die Haupthäfen blockieren. Dieser Punkt brachte jedes mal ein heftiges Minus in unseren Staatshaushalt und veranlasste Präsident Washington noch kurz vor der Wahl eine weitere Expeditionsflotte nach Europa zu schicken. Sie sollte beide Streithähne daran hindern sich und vor allem uns das Einkommen abzugraben und so wurden hier vor beiden Haupthäfen Briggs positioniert um die Blockaden zu verhindern.
Leider geriet diese Flotte erneut mit einer preußischen Flottille in Kämpfe und auch wenn diese Schlacht siegreich war, so mussten die stark beschädigten Schiffe die Heimreise antreten. Schnell überwältigten die Preußen unsere Briggs, blockierten beide Häfen und auch noch die Seeroute nach Schweden!

Das Maß war nun voll und Washington sah ein, dass er selber nicht mehr zur Wiederwahl antreten sollte. Seine Stelle nahm nun Vizepräsident Adams ein und die Meinungsumfragen besserten sich prompt.
Als es dann auch noch Admiral King gelang die Preußen vor Südamerika endgültig zu vertreiben und er auch noch als Krönung die Seerouten vor Westafrika von allen feindlichen Schiffen zu säubern, da gewann Adams die Wahl hauchdünn…. Wähler sind halt manchmal nur kurzzeitig denkende Menschen ….

Der Seekampf wog noch ein Jahr hin und her und die Entsendung einer weiteren Flotte nach Europa bewirkte hier auch einen Umschwung. Holland, welches militärisch auf dem land erfolgreich war und Frankreich Flandern abnahm, aber auch Frankreich selber wurden sich zusammen mit Schweden der preußischen Gefahr bewusst. Gemeinsam, wenn auch nicht verbündet bekämpfte man nun die preußischen Aggressoren.

Auf dem diplomatischen Parkett wurden in Neufundland an neutralem Ort Verhandlungen mit Mexiko eröffnet, welche darum baten. Schnell wurde man sich einig, da Mexiko durch die herben Niederlagen zur See kurz vor dem Staatsbankrott stand. Alle Handelsbeziehungen Mexikos wurden von den Partnern beendet, da durch unsere effektive Blockade keinerlei Handel mehr möglich wurde. Mexiko bot gegen technische Entwicklungen einen Friedensvertrag an, der nach eingehender Beratung in den Kammern unterzeichnet wurde. Ausschlaggebend für die Unterzeichnung war für uns die Tatsache, dass wir so maritime Kräfte gegen Preußen schicken können.
In einer Seeschlacht nördlich von Irland fingen wir eine große preußische Invasionsflotte ab und wir machten hier erhebliche Beute an Schiffen.

Replay dieser Seeschlacht:
Seeschlacht US v Preussen 01.empire_replay

Mit dieser Beute beschloss das Kabinett nun offensiv gegen Preußen zur See vorzugehen. Als Ziel wählte man nach langer Beratung den preußischen Handelsplatz vor Ostafrika aus und nachdem die erbeuten Schiffe alle in Neuengland repariert wurden, stach man in See.

Hat man gegen einen Feind das Oberwasser erreicht, kommt meistens aus einer anderen Ecke ein Schlag ins Gesicht und so kam es auch jetzt!

Das Marathenreich, welches sich schon in Guatemala und in Trinidad & Tobago breit gemacht hatte erklärte uns den Krieg in dem sie hinterhältig unseren Seehandelsplatz vor Westafrika überfielen. Dieser hinterhältige Überfall erzürnte die Regierung und das ganze Volk und schnell wurden Entscheidungen getroffen, zumal sich Kolumbien an dem Krieg gegen die Marathen beteiligte. Frankreich hielt sich hier raus, da es selber genug Probleme in Europa hatte, aber sämtliche Verbündeten der Marathen traten nicht auf ihrer Seite in den Krieg, darunter Großbritannien.
Die Flotte unter Admiral Samuel Stevens wurde nach Westafrika geschickt und schnell wurde unser Handelsplatz zurückerobert. Einmal vor Ort dachte sich Stevens, warum nicht noch den 2. Handelsplatz welcher im besitz der Marathen ist erobern? Also griff er auch diesen an und besetzte ihn so lange, bis hier Handelsschiffe nachrückten.
Vor Ostafrika gelang es Admiral King den preußischen Handelsplatz ohne große Gegenwehr zu erobern und unsere Einkommenslage besserte sich stetig. Leider waren die Preußen in Europa nicht zu schlagen im Moment und auch die anderen Kriegsgegner der Preußen erlitten stetig Niederlagen gegen sie. Erst nachdem eine 3. Flottille von uns wieder den europäischen Raum betrat, da wurde die Situation besser. Frankreich und Holland befinden sich in einem erbittertem Landkrieg, aber sie blockieren nicht mehr gegenseitig ihre Häfen …. Dafür tun dieses nun die Preußen in aller Regelmäßigkeit!

Nach langer Diskussion im Kabinett entschied man sich für eine maritime Landung bei Trinidad & Tobago um hier einen guten Stützpunkt nahe den wichtigen Handelsplätzen zu haben. Zunächst dachte man an eine Landung in Guatemala, aber hier war kein strategischer Vorteil für die Zukunft zu erkennen.
Die Landungsarmee traf knapp vor einem kolumbianischen Kontingent ein und die Insel wurde schnell und problemlos erobert.
Gerade als wir den Sieg in Trinidad noch feierten, da traf die Meldung über die Vernichtung Dänemarks ein. Weitere Meldungen besagten, dass auf Island die Bevölkerung revoltierte und ein rechtloses Regime die Zügel in der Hand hielt.
Präsident Adams befahl dem 1. Armeekorps in Trinidad & Tobago unter Zurücklassung der Continentals in See zu stechen und Island anzugreifen. Nach einigen Wochen auf See, bei dem sich ¾ unserer Marine als Begleitschutz der Flottille aus Trinidad anschlossen wurde Island erreicht und erobert.

Der Schatzminister legte zum Jahresende eine erfolgreiche Handelsstatistik vor und dank dieser Gelder stehen wir nun in den Startlöchern für neue Ziele!




P.S.
Ich sehe gerade, daß ich hier noch eine Seeschlacht als Beispiel vergessen habe einzufügen. Also hiermit nachgeholt:

Typische Seeschlacht einer meiner US Flottillen gegen feindliche Seehandelsstörer, hier Maissur:



Replay der Seeschlacht:
Seeschlacht US vs Maissur.empire_replay

Niocht vergessen, die Schwierigkeitsstufe hier in der Kampagne ist bei Schlachten "sehr schwer"!



Mitglied im DMUC Entwicklerteam als Betatester und Ratgeber!
Mitglied bei Garde du Corps Entwicklerteam!

:)

 Sprung  
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen